Wie können Sie als Landwirtschafts-Betrieb mitmachen?

Das Projekt lokal+fair des Vereins Faire Märkte Schweiz bringt Ihren Hofladen oder Betrieb zur Bevölkerung – und die Bevölkerung zu Ihnen! Einfach anmelden hier.

 

Wie das funktioniert? 

Ganz einfach: Sie überzeugen mit lokal erzeugten Produkten – wir sorgen für die Vermarktung und Information, denn auch der schönste Hofladen läuft nicht, wenn ihn niemand sieht. lokal+fair zeigt auf, wo direkt eingekauft werden kann und in welchen Betrieben lokale Produkte eingekauft und genossen werden können. Gemeinden werden zu mehr Einbezug lokaler Produkte bei Veranstaltungen und in Institutionen motiviert und als lokal+fair-Partnergemeinden ausgezeichnet. Gastronomen werden mit Bäuerinnen und Bauern vernetzt. Am nationalen Direktvermarktungstag am 17. Oktober gibt es die Gelegenheit, den Hof zu präsentieren oder Degustationen anzubieten, die wir bewerben und kommunizieren, alles mit dem Ziel: lokale Produkte zu fairen Preisen zu den Kundinnen und Kunden. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten mit lokal + fair zusätzliche Sichtbarkeit: durch Präsentationsmöglichkeiten, Werbemassnahmen und eine Plattform, die ihre Produkte und den Wert kurzer Transportwege sichtbar macht. Produzenten können sich einzelnen Angeboten oder mehreren Massnahmen gleichzeitig anschliessen.

Ihr nächster Schritt: Jetzt kostenlos hier anmelden, auf der Website als lokal+fair-Betrieb beworben und portraitiert werden und, falls gewünscht, am nationalen lokal+fair-Tag mitmachen! In 5 Minuten zu mehr Reichweite, Kundschaft und Unterstützung beim Vermarkten.

 

Möchte Ihr Betrieb teilnehmen und auf der Website erscheinen? Registrieren Sie sich hier – einfach und schnell.

lokal + fair informiert die Bevölkerung über die Bedeutung des Direktkaufs und zeigt, wo Produkte direkt bezogen werden können. Damit stärken wir ein lokales, nachhaltiges Lebensmittelsystem und sorgen dafür, dass möglichst viel des ausgegebenen Geldes direkt bei Landwirten und lokalen Unternehmen bleibt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Angebote und Aktivitäten.

  • Werbematerial und Flyer: lokal + fair stellt Flyer für den Direktverkaufstag sowie allgemeines Informationsmaterial für landwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung. Die Flyer können am Aktionstag eingesetzt, aber auch langfristig genutzt werden – etwa im Hofladen oder, nach Absprache mit den Gemeinden, in Rathäusern und Gemeindezentren. Zusätzlich werden betriebsbezogene Flyer verbreitet.  Parallel dazu baut lokal + fair Partnerschaften mit Gemeinden und Restaurants auf, um eine stärker lokale und faire Lebensmittelversorgung zu fördern. Ein zentrales Ziel ist die Vernetzung von Konsumenten, Landwirten, lokalen Geschäften und Gastronomie.
  • Nationaler Tag lokal + fair: Teilnehmende Betriebe können am nationalen Tag lokal + fair jeweils im Herbst teilnehmen. In diesem Jahr findet der lokal+fair-Tag am 17. Oktober 2026 statt. An diesem Tag ist die Öffentlichkeit eingeladen, landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen und mehr über den Direktkauf vom Hof zu erfahren. lokal + fair  übernimmt im Vorfeld die Kommunikation und Werbung – über Website, Newsletter, Partnerorganisationen und Online-Kanäle.
  • Präsenz auf der Webseite und in den sozialen Medien: Kundinnen und Kunden informieren sich zunehmend online. Teilnehmende Betriebe werden deshalb mit einem kurzen Porträt auf der Projektwebsite vorgestellt. Dabei können Produkte sowie Bezugsorte – etwa Hofladen oder Wochenmarkt – präsentiert und direkt verlinkt werden.
  • Präsentations-Möglichkeiten und lokale Präsenz: lokal + fair  organisiert Veranstaltungen, bei denen Betriebe ihren Hof präsentieren oder zu einem Tag der offenen Tür einladen können. Das Projekt unterstützt Sie dabei, diese Angebote sichtbar zu machen und gezielt bei der lokalen Bevölkerung zu bewerben.

 

lokal + fair – Kriterien für landwirtschaftliche Betriebe

Die Kriterien sind nicht abschliessend und können in Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben und Gastronomie weiterentwickelt werden. Der lokale Mehrwert bezeichnet die Wertschöpfung innerhalb einer Gemeinde und ihrer Nachbargemeinden. Wenn dies lokal nicht möglich ist, erfolgt die Beschaffung soweit möglich regional. Bei verarbeiteten Produkten werden kurze Lieferketten bevorzugt (maximal eine Zwischenstufe vor der Produktion). Die Fairness wird anhand der folgenden Kriterien beurteilt:

  • Lokale Wertschöpfung: Ein bedeutender Teil der Produkte oder eines wichtigen Betriebszweigs wird lokal verkauft – etwa über Direktverkauf auf dem Hof oder über lokale Verarbeitungs- und Vermarktungsbetriebe.
  • Transparenz: Der Betrieb kennt und kommuniziert seinen Anteil an der Wertschöpfung des Endprodukts.
  • Gerechte Verteilung der Wertschöpfung: Der Anteil am Verkaufspreis deckt Kosten und Risiken des Betriebs angemessen.
  • Nachhaltige und partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen: Der Betrieb pflegt langfristige und partnerschaftliche Beziehungen zu wichtigen Kunden und Lieferanten.
  • Faire Arbeitsbedingungen und Vergütung: Der Betrieb hält sich an die Lohnrichtlinien für nicht familienangehörige Arbeitskräfte in der Schweizer Landwirtschaft (SBV).